Christine Guthann

Fantasy-Autorin


 

                                  Rezensionen und Meinungen zu meinen Werken

 

 Christoph Weidler von fantasyguide.de schrieb im Mai 2006 (Rezi zu "Geheimnis des weißen Drachen"):

Schon seit Generationen brennt der Krieg zwischen den Elfen und den Zauberern und die einzige Lösung, die diesen lang währenden, blutigen Konflikt beenden kann, ist die Vermählung zwische dem Elfenkönig Taneju und Jindira, der Tochter des Erzzauberers Mibrill. Jindira ist, ebenso wie der Elfenkönig Taneju, wenig von der Zwangshochzeit begeistert, aber zum Wohle ihres Volkes und zur Beendigung des Krieges können sich beide nicht verweigern und willigen ein. So macht sich der Erzzauberer Mibrill mit einigen Zauberern und seiner Tochter auf den Weg zu dem Glasschloss des Elfenreiches. Doch beide, sowohl der Erzzauberer wie auch der Elfenkönig, haben Hintergedanken. Mibrill will, während sie im Schloss des Elfenkönigs sind, ein tödliches Attentat auf ihn verüben und so das Elfenreich hinterrücks in die Knie zwingen, aber auch Elfenkönig Taneju hat seine eigenen Pläne und spielt mit dem Gedanken die Tochter des Erzzauberers gefangen zu nehmen und so ihrem Vater Mibrill seinen Willen aufzuzwingen.

Doch als Jindira den Elfenkönig Taneju im nahen Wald um das Elfenschloss unerkannt begegnet, will das Schicksal einen ganz anderen Lauf nehmen, denn beide lernen sich, ohne dass Taneju weiß, dass er die Tochter des Erzzauberers vor sich hat, zu schätzen und verlieben sich ineinander. Das Leben wäre so einfach, wenn es da nicht Intriegen gäbe, an denen beide Herrscher festhalten und die Situation eskaliert. Doch Jindira ist nicht bereit ihre Liebe aufzugeben, aber auf der einen Seite ihre Liebe und auf der anderen Seite ihr Pflichtgefühl ihrem Vater und ihrem Volk gegenüber, bringen sie in einen starken Gewissenskonflikt. Welcher Seite ihres Herzens soll sie folgen?

Mit dem Roman "Geheimnis des weißen Drachen" hat die Autorin eine gelungene, spannende und fantasievolle Liebesgeschichte in fesselnder bildhafter Darstellung umgesetzte. Bei den ersten Seiten war ich noch recht misstrauisch, was den Verlauf und den Stil des Romans angeht, da doch die Namen und Figuren teilweise ins sehr typisch elfen-märchenhafte abtauchen, doch schon nach wenigen Seiten hat mich die Handlung gefesselt und in ihren spannenden Bann gezogen. Die Autorin Christine Guthann hat mit "Geheimnis des weißen Drachen" bewiesen, dass Liebesgeschichten in einer Fantasywelt nicht kitschig sein müssen, sondern trotz vieler Emotionen spannend und actionreich erzählt werden können. Hierfür hat sicherlich auch die tiefe und gute Charakterdarstellung der Protagonisten, wie auch eine abwechslungs- und actionreiche Darstellung der Handlung und bildhaft gelungenen Orte gesorgt.

Gerne mehr davon!

 

Aus der BVZ (burgenländische Volkszeitung) anlässlich meiner Buchvorstellung im Januar 2006:

                      

 

                        

 

 

Graf Andreas Henckel von Donnersmarck, Auswahl zum Gespenstergeschichtenwettbewerb der Kärntner Montanindustrie,  März 2004:

Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass Sie bei unserer Ausschreibung so gut abgeschnitten haben, dass Ihre Geschichte in dem Gespensterbüchlein abgedruckt wird. Herzliche Glückwünsche zu dieser Leistung! Sie haben allen Grund darauf stolz zu sein, denn die Jury musste unter einer großen Anzahl von Geschichten ihre Auswahl treffen.

 

 

Hermann Urbanek von SPACE VIEW (das Sci-Fi Magazin) schrieb im November 2003 (Rezi zu Emilys Tagebuch):

Als der in Italien lebende Don Antonio ein altes Haus erbt, beauftragt er einen jungen Mann damit, sich darum zu kümmern, bis er einen Käufer dafür gefunden hat. Als dieser einmal eine Nacht hier verbringt und die Gelegenheit nutzt, sich näher umzusehen, findet er nicht nur ein mysteröses Tagebuch, das angeblich einem geistig behinderten, längst verstorbenen Mädchen gehört hat, er hat auch das Gefühl, dass hier unheimliche Dinge vor sich gehen. Als er sich eingehender mit den Aufzeichnungen beschäftigt, führt "Emilys Tagebuch" auf die Spur eines schrecklichen Verbrechens. Auch in ihrem zweiten Roman nach "Von Rittern und Einhörnern" versteht es die österreichische Autorin Christine Guthann, Spannung und Stimmung gekonnt miteinander zu verbinden.

                                

   Carsten Kuhr von phantasik.de schrieb im Mai 2003:

Rezi zu 'Emilys Tagebuch':

......Es geht um ein altes Haus, das verflucht ist. Es geht um ein geistig behindertes Mädchen, das fälschlich für verrückt gehalten wird und das in den Selbstmord getrieben wird.Und es geht um Geister, die sich in dem malerisch gelegenen Haus manifestieren, um ein ungelöstes Problem zum Ende zu bringen......Jawohl, jede dieser Geschichten ist in diesem Buch enthalten und jeder Handlungsstrang verbindet sich mit dem anderen zu einem sinnvollen und faszinierenden Ganzen. Wer nun aber plakative Gruselszenarien erwartet, der sei vorgewarnt. Christine Guthann bevorzugt leise Töne. Statt Splatter zieht sie uns durch die langsame Enthüllung des Geheimnisses rund um das tote Mädchen, eben jene Emily, in ihren Bann.....Die Autorin konzentriet sich bewusst auf eine überschaubare Anzahl von Handelnden. Der Erzähler, Emily, der Mörder, dazu gesellen sich ein paar Außenstehende, jedoch nicht signifikante, Menschen. Durch die Augen unseres Ich-Erzählers tauchen wir zunächst behutsam und skeptisch in das Geheimnis des Hauses und seiner ehemaligen Bewohner ein. Immer mehr aber nimmt uns die Tragödie, die sich vor uns entfaltet, gefangen, lässt uns mit Emily leiden und diese gleichzeitig bewundern. Insbesondere bei der Beschreibungen der fälschlich  geistig behinderten Emily, merkt man dem Buch auch das Fachwissen der Autorin an. Sie präsentiert uns ein einsames, missverstandenes Mädchen, das sich angesichts der Schicksalsschläge und Begebenheiten wahrlich tapfer und bewundernswert verhält. Dass es letztlich zu keinem Happy End a la Hollywood kommt, tut dem Werk gut. Unsere Hauptperson überlebt die Geschehnisse zwar lädiert und verstört, triumphiert aber nicht. Dies wäre auch nicht folgerichtig. Alles in allem ein faszinierendes Buch der leisen, durchdachten und den Leser ergreifenden Töne, das es vermochte in mir eine leicht melancholische Saite zum Schwingen zu bringen.

                                   

  Jens Peter Kleinau von X-Zine.de schrieb im Mai 2003 (Rezi zu 'Emilys Tagebuch'):

Man sagte, in den Häusern leben die Seelen der Verstorbenen weiter. Die vertraute Umgebung bindet den Geist an die gewohnten Orte ihres Lebens. Wir Lebenden vermeinen sie manchmal zu spüren, die Vergangenheit der Toten zu erahnen, wenn wir die Räume eines alten Hauses betreten ... Das zweite Buch von Christine Guthann ist ein echter Gruselroman in allerbester Tradition. Es zeichnet sich durch starke Spannung, wohlige Schauer und einen handfesten Kriminalfall aus. Damit hebt es sich von anderen ab, die mit möglichst ekeligen Schilderungen den Grausamkeiten der Fernsehserien hinterher geloppieren ... Emilys Tagebuch fährt uns in die Zeit zurück, als wir mit einer Taschenlampe und jeder Menge Phantasie bewaffnet gruselige Kinderbücher unter der Bettdecke lasen, weil wir es vor lauter Spannung nicht mehr ertragen konnten, das Buch nicht zu beenden. Doch Christine Guthanns Werk ist kein Kinderbuch, auch wenn es frei von berschriebener Brutalität ist.

Sprachlich ist es einwandfrei und nichts stört den Lesefluss, so dass die Spannung nicht an Tippfehlern oder holpriger Gramatik hängen bleibt. Ganz im Gegenteil, sie verwendet das Vokabular des Ungeheuerlichen doch sparsam und genau an den Stellen, an denen es die Phantasie des Lesers anregt. Auch der logische Aufbau der Geschichte ist stimmig. Für alle Freunde des Horrors ist Emilys Tagebuch ein absoluter Gruselspass, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

                             

Markus K. Korb schrieb für die Zeitschirft MEPHISTO(Rezi zu 'Emilys Tagebuch'):

Es gibt eine Tradition innerhalb des phantastischen Genres, welche heutzutage fast vollständig verschüttet ist. Kaum einer spricht noch von den Werken eines M.R. James oder E.F. Benson. Sie gelten als nicht mehr modern, gehören scheinbar der Vergangenheit an, sind Teil eines sekundärliterarischen Prozesses, der dem Großteil der Leser weitgehend verborgen bleibt. Ich spreche von der Tradition der Gespenstergeschichten. Eine junge Autorin aus Österreich aber beweist, dass das Genre der Gespenstergeschichten auch heute noch interessant aufbereitet werden kann ...'Emilys Tagebuch' ist weit von den Splatterorgien einiger angloamerknischer Autorn entfernt. Christine Guthann setzt auf sublimen Grusel, wo andere grelle Effekte einsetzen. Diese Tatsache tut dem Roman als Ganzes gut und passt zum gewählten Subgenre 'Geistererzählungen' der phantastischen Literatur ... Der Roman besticht durch seine ruhig fließende Sprache, die interessanten Charaktere und das gewählte Setting des Spukhauses ... Die Illustrationen der Autorin machen die Welt des Romanes sichtbar. Allen Lesern, denen Clive Barkers 'Bücher des Blutes' zu gewalttätig sind, aber dennoch nicht auf einen angenehmen Grusel verzichten möchten, sei der Roman ans Herz gelegt.

 

SF-Literatur schrieb eine Rezension zu Von Rittern und Einhörnern im Dezember 2002:

Der erste Roman der jungen österreichischen Autorin Christine Guthann "Von Rittern und Einhörnern" schildert die Geschichte des Ritters Kiansika. Er dient König Milford im Lande Achtalan und hat sich heimlich in dessen Tochter verliebt.

Während sich er und die Prinzessin immer besser kennen lernen, kommen dem Ritter aber Zweifel, ob die Gefolgschaft zu König Milford richtig ist. Der Herrscher von Achatlan wird sowohl von außen als auch durch Aufstände seiner Bürger bedroht. In einer Schlacht entdeckt Kiansika, dass er eine seltene Gabe besitzt, die zum Guten als auch zum Schlechten genutzt werden kann. Nachdem er nach innerem Zwiespalt mit dem König bricht, lernt er die geheimnisvollen Elbros kennen und erfährt mehr über seine Gabe.

Doch plötzlich geschieht ein unfassbares Unglück...

Die Autorin hat den Umfangreichen, 504 Seiten langen Fantasy-Roman sorgfältig ausgearbeitet. Man merkt, wie wichtig der Autorin die Geschichte ist, in die sie ihre persönlichen Gefühle und Umgebung mit einbringt.

Die Personen weisen vielschichte Charakterzüge auf und durchleben Gefühle wie Trauer, Liebe und Verzweiflung, Freundschaft und Trost. Nicht nur deshalb ist das Buch keine oberflächliche Unterhaltung wie manch andere Fantasy Roman, sondern hinterfragt das individuelle Verhalten im menschlichen Zwischeneinander. Lassen Sie sich überraschen ob es für sie eine positive Antwort gibt.

 

                              

 

  Julia Kautz von den Niederösterreichischen Nachrichten schrieb 2001:

Buchpräsentation: Die junge, begnadete Sprachkünstlerin Christine Guthann stellt ihren brandneuen Roman vor.

"Von Rittern und Einhörnern" so lautet der Titel des ersten Romans der jungen Wr. Neustädter Nachwuchsautorin Christine Guthann. Wie der Titel schon verspricht, entführt das Werk in eine Welt der Fantasie, die voll Traurigkeit, aber dennoch positiver Hoffnung ist. Außerdem besticht Christine Guthann durch ihre poetische Sprache, die vor allem in ihrer Lyrik zur Geltung kommt. Dass sie eine ausgezeichnete Geschichtenerzählerin ist, bewies sie ausreichend bei der Präsentation ihres Romanes ....

                                                                                     

                                      

  Chris Weidler von Fantasyguide.de schrieb 2002 (Rezi zu Von Rittern und Einhörnern):

Ich tat mit mit den ersten Seiten des Romanes etwas schwer, da der Anfang das Gefühl eines reinen Epos des Mittelalters übermittelt und sich sehr mit der Beschreibung der dortigen Gesellschaft, Landschaft und Problemen darstellt, aber schon bald entpuppt es sich als wunderbarer und fesselnder Fantasyroman ... Im Laufe des Romans erlebt  Kiansika einen sehr schönen Wechsel in seiner Gefühls-und Gedankenwelt... somit ist der Roman durch seine Botschaft auch zeitlos und in jede Epoche übertragbar.

Die Stimmung des Buches ist fesselnd und lässt einem schon nach kurzer Zeit nicht mehr los. Christine Guthann hat mit ihrem Roman "Von Rittern und Einhörnern" ein wunderbares Werk über Liebe, Kameradschaft, Verrat, Abenteuer und Fantasy geschaffen,....

                                             

 Herr Dr. Klaus Pemsel, Vorsitzender der Jury des Gedichtewettbewerbs 2002 der deutschspr. Nationalbibliothek München schrieb im Juni 2001:

Im Namen unserer Jury darf ich als deren Vorsitzender Ihnen besonderen Dank für die Einsendung Ihres Gedichtes und Ihrer Teilnahme am Gedichtewettbewerb 2001 aussprechen. Die Jury hat sich für die Bewertung besonders mit den Grundaspekten Originalität, Sprache, Inhalt und Bildhaftigkeit Ihres Gedichtes "Als ich ein Kind war" befasst. Es wird deutlich, dass Sie Einblick in die geistig-seelische Welt genommen haben. Das Gedicht bietet auf sehr einfallsreiche Weise eine Leistung, die die Anforderungen auf sprachlicher Ebene merklich erfüllt. Als Beispiel möchte ich die Formulierung "Dort gab es Welten noch schöner als diese" nennen. Ihre Botschaft ist klar vermittelt. Was die Bidlhaftigkeit betrifft, ist bemerkenswert viel Sprachgefühl wahrnehmbar. Die euphorischen Kindheitseindrücke sind eigenständig zur Sprache gebracht.

Alle diese Punkte betrachtet, zeigt sich ein beeindruckendes lyrisches Einfühlungsvermögen. Hinsichtlich Ihrer dichterischen Zukunft möchte ich Sie ausdrücklich ermutigen auch weiter Ihren Weg zu verfolgen. Es ist offensichtlich, dass Sie Ihr 'poetisches Handwerk' bereits beherrschen...

                                                      

    Carsten Kuhr (von Phantastik.de) schrieb 2002:

Rezi zu VRUE:

...Ursprünglich nur für sich selbst verfasst, um für sich  selbst aus einer verzweifelten Situation heraus Heilung zu finden, einen schmerzhaften Verlust zu verarbeiten, kann das Buch jetzt auch anderen eine Hilfe sein. Dies merkt man dem Buch an. Hier geht es nicht in erster Linie darum, einige Protagonisten bei der spannenden und kurzweiligen Bewältigung ihrerer Queste beiszustehen und am Ende triumphierden zu jubeln, hier geht es darum eine Welt zu retten. Und dies kann nur dadurch geschehen, dass unser Held und mit diesem der Leser sich erkennt, akzeptiert und, was vielleicht am schwierigsten ist, sich selbst zu verzeihen. So legt die Autorin großen Wert darauf ihre Figuren detailreich und plastisch zu schildern... Wir erleben besonders bei Ritter Kiansika die ungeheure Verzweiflung mit, die diesem beim Tod seiner Geliebten überkommt. Leiden mit ihm und können nachvollziehen, dass er sich selbst und seine Bestimmung aufgibt. Dass es dann doch anders kommt, dass er das Tal der Tränen erfolgreiche durchschreitet, macht uns hoffen, dass es immer wieder ein Weiter gibt...

                                      

 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!